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Notfälle

  • Bei lebensbedrohlichen Notfällen von Kindern oder Erwachsenen wählen Sie unmittelbar 144.

 

  • Bei übrigen Notfällen von Kindern wählen Sie die Nummer Ihres Kinderarztes oder die regionale Kinder-Notfallnummer 0900 144 100 (1.92Fr./min) oder das KISPI (Ostschweizer Kinderspital) 071 243 71 11 Klicken Sie auf die Webseite der Kindernotfallpraxis St. Gallen

 

  • Patienten unserer Praxis wählen bei einem nicht lebensbedrohlichen Notfall bitte die Praxisnummer 071 845 14 55. Wenn die Praxis geschlossen ist, wählen Sie bitte den ärztlichen Notfalldienst 0900 14 14 14 (1.92 Fr./min aus dem Festnetz).

 

  • Vorgehen bei Bewusstlosigkeit

 

Besteht Bewusstlosigkeit? Nachdem Sie 144 gewählt haben können Sie folgendermassen weiterhelfen:

 

1. Reagiert die Person, wenn Sie sie laut ansprechen oder Rütteln? Wenn ja, stablie Seitenlage, sorgen Sie für freie Atemwege. Greifen Sie in den Mund, wenn es nötig ist. 

 

2. Atmet die Person, obwohl Sie bisher nicht reagiert hat? Prüfen Sie, ob sich der Brustkorb hebt und senkt. Stellen Sie sicher, dass die Zunge die Atemwege nicht verlegen kann. Wenn die Person atmet, bringen Sie sie in die stabile Seitenlage.

3. Atmet die Person nicht:

 

dann legen Sie sie flach auf den Rücken auf eine stabile Unterlage (Fussboden) und beginnen Sie mit ersten lebensrettenden Massnahmen: Wenn die Person nicht atmet, prüfen Sie zunächst, ob etwas die Atemwege blockiert (Zunge? Essensreste?).

Geben Sie 2 Atemstösse durch Nase oder Mund (Mund zu Mund oder Mund zu Nase-Beatmung). Schauen Sie dabei auf den Brustkorb - hebt und senkt er sich?

 

Wenn ja, dann führen Sie bitte anschliessend 15 mal eine Kompression des Brustkorbes durch, wie Sie es in einem CPR- oder BLS-Kurs gelernt haben, anschliessend wieder 2 Atemstösse, anschliessend wieder 15 Brustkorbkompressionen (Thoraxkompressionen), danach 2 Atemstösse, usw. Machen Sie dies so lange, bis die Ambulanz/professionelle Hilfe eintrifft.

 

Diese einfachen Massnahmen können das Leben Ihrer Liebsten retten! Sie versorgen das Gehirn mit Sauerstoff, bis die Ambulanz/professionelle Hilfe eintrifft. Sollten Sie beim Lesen dieser Zeilen feststellen, dass Sie sich an diese ersten lebensrettenden Massnahmen nicht mehr erinnern können, überlegen Sie sich, ob Sie nicht einen Kurs (CPR- oder BLS-Kurs) besuchen wollen ( z.B. beim Samariter-Verein in Ihrer Nähe). Sie können so im Notfall Leben retten, vielleicht das Ihrer Liebsten.

  • Vorgehen bei Vergiftungen

Bei Vergiftungen mit Lebensgefahr unmittelbar 144 anrufen. Ansonsten unmittelbarer Rat unter 145 (Tox.-Zentrum Zürich).

Teilen Sie mit, was die Person eingenommen hat. Nehmen Sie den Giftstoff/leere Flasche/Tablettenschachtel etc. mit zum Arzt oder zur Notfallstation.

  • Vorgehen bei Verbrennungen
Verbrennung 2. Grades

Kühlen Sie unmittelbar die verbrannte Körperstelle so schnell wie möglich! Dabei bitte kein Eis verwenden! Ca. 20 Grad kühles Wasser ist optimal (möglichst kein fliessendes Wasser, besser stehend, z.B in einer Schüssel) ist völlig ausreichend. Max. 20 min kühlen. Bei Hautrötung (wie Sonnenbrand) reicht es, kühlendes Gel auf die verbrannte Körperstelle aufzutragen (z.B. Aftersun-Produkte, die nach einem Sonnenbrand aufgetragen werden, sind besonders nützlich.).


Bilden sich Blasen handelt es sich bereits um eine Grad 2 Verbrennung, die sofort ärztlich behandelt werden muss.


Beachten Sie, dass bei Kindern bereits eine Verbrennung ab 5% der Körperoberfläche (KOF) lebensgefährlich ist: sofort ins KISPI oder 144 anrufen. Zur Abschätzung nehmen sie die Handfläche der betroffenen Person: die Grösse der Handfläche entspricht ca 1% der KOF.

 

Es gibt mittlerweile spezielle Gels für Verbrennungsnotfälle, die sie bequem auftragen können z.B. "Burn free". Solche Gels ca. 20 min lang auftragen.

  • Herzschmerzen, Lähmungen, Schlaganfall

Informieren Sie sofort Ihren Hausarzt oder wählen Sie 144. Wichtig ist unmittelbare Hilfe. Dabei kommt es auf jede Minute an. Je schneller eine Therapie eingeleitet wird, desto eher können bleibende Schäden oder eine Lebensgefahr abgewendet werden.

  • Nützliche Telefonnummern im Notfall, Webseiten

Telefon:

 

  • 117 Polizei
  • 118 Feuerwehr
  • 1414 REGA
  • 145 Tox Zentrum Zürich (überregionale Nummer für Informationen bei Vergiftungen)
  • 0900 141414 (regionaler Notfalldienst der Hausärzte) 1.93 Fr./min
  • 0900 144100 (regionaler Kindernotfalldienst-Praxis am Ostschweizer Kinderspital, KISPI)
  • 079 698 95 02 Soforthilfe für vergewaltigte Frauen und Jugendliche
  • 071 243 77 77 Kinder- und Jugendnotruf
  • 071 243 78 02 Kinderschutzzentrum (Anlauf- und Beratungsstelle, Schlupfhuus)
  • 143 Die Dargebotene Hand
  • 071 914 44 44 Hilfe bei psychischen Notfällen - 24h besetzt
  • Kantonärztlicher Dienst St. Gallen: 071 229 35 64

 

  • Kantonsspital St.Gallen 071 494 11 11
  • Hirslandenklinik Stephanshorn, St Gallen 071 828 71 11
  • Spital Rorschach 071 858 31 11
  • Ostschweizer Kinderspital: 071 243 71 11
  • Spital Altstätten 071 757 44 11
  • Spital Grabs 081 772 12 11
  • Spital Walenstadt 081 736 11 11
  • Spital Wil 071 914 61 11 
  • Spital Flawil 071 394 71 11
  • Spital Wattwil 071 987 31 11
  • Spital Linth-Uznach 055 285 41 11

 

Webseiten:

  • www.emedicine.com (Englisch)
  • www.osir.ch (Reisemedizin, Impfungen)
  • www.safetravel.ch (Reisemedizin, Impfungen)

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